07.03.2010
Bevölkerung zeigt dem STS die rote Karte
Abstimmungs Resultat --> 70.5 % NEIN
Die am 7.3.2010 verlorene Abstimmung (70.5% Nein - 29.5% Ja) der Tieranwaltinitiative ist einmal mehr ein klares Zeichen der Zeit, dass es dem STS an Glaubwürdigkeit fehlt. Kein einziger Kanton und Bezirk hat dieser Initiative zugestimmt. In allen Kantone wo die Christliche Volkspartei eine Mehrheit hat, gab es am meisten Ablehnung , teils mit über 80%!
Der Kanton Tessin hat mit 38.3% den zweithöchsten Ja Stimmenanteil, hinter dem Kanton Basel Stadt mit 44.3 %.
Ob es für den Tierschutz allgemein klug war, in einer Umsetzungsphase der kürzlich verschärften Tierschutzgesetzgebung eine solche Volksabstimmung herbei zuzwängen, (nachdem das Parlament in der Vergangenheit die Vorlage schon 4 mal abgelehnt hat) wurde mit einem klaren NEIN beantwortet.
Die Bevölkerung zeigte dem STS die rote Karte.
Es fehlt noch an Erfahrung der revidierten Verordnungen und theoretisch können wie gehabt alle Kantone freiwillig einen Tierschutzanwalt einsetzen, was aber bisher weltweit nur der Kanton Zürich gemacht hat.
Der STS hat den authentischen Tierschützern einmal mehr einen Bärendienst erwiesen. Umso erstaunlicher ist das klare NEIN, weil es so gut wie keine Gegenkampagne gab.