26.02. - 28.02.2010 Ungarn Reise

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Wir starteten unsere Reise um 5.00 Uhr morgens am Flughafen Basel via Zürich nach Budapest. Wir wurden in Budapest freundlich von Margit in Empfang genommen und starteten unsere ca. 2 1/2stündige Autofahrt Richtung Kaposvar.

Wir machten unterwegs noch einen Halt im Tierheim in Siofok. Das Tierheim wird von der Susy Utzinger Stiftung unterstüzt und wir durften uns umsehen.Es wurde bisher schon Grossartiges in diesem Tierheim geleistet. In unserer Galerie finden Sie die Bilder. Da auch dieses Tierheim kaum mehr Futter für die Hunde hatte, übergaben wir dem Leiter, Janos Gögös eine kleine Geldspende in der Höhe von ca. CHF 270.00 um etwas Futter kaufen zu können.

Wir fuhren dann erstmal nach Hause zu der Familie Szanto. Dort begrüssten wir all die Hunde, die die Familie nach Hause nimmt, um sie zu pflegen. Mir fiel sofort ein junger, Deutscher Schäferhund auf, der seine Beine am Boden hinter sich her zog. Dieser Hund litt im Welpenalter an einem Vitaminmangel. (das ist bisher bekannt) Mir war sofort klar, Wir hatten in diesen knapp 2 Tagen vieles abzuklären. Da wir im Sommer einige grössere Aktionen planen, unter anderem auch eine neue Zwingeranlage mit reichlich Auslauf, mussten wir erstmals das Tierheimgelände vermessen, Abklärungen betreffend Material wurden ebenfalls gemacht. Ausserdem haben wir den ganzen "Hundebestand" im Tierheim aufgenommen.

Zur Zeit leben im Tierheim Philip 125 Hunde. Wir haben Gespräche geführt mit einem Tierarzt, der zur Familie gehört, betreffend grosser Kastrationsaktion im Sommer, die ebenfalls geplant ist. Er wäre bereit, wärend 3 Tagen möglichst viele Hunde zu kastrieren. (Wir werden demnächst einen Aufruf starten, wir brauchen Ihre Hilfe.) Ein sehr wichtiges Thema, über das wir disskutiert haben wäre ein neues Tierheimgelände. Dies ist dringend nötig, da sich das Tierheim zum einen an einer sehr ungünstigen Lage befindet und zum anderen ist diese Gelände nur gemietet und steht leider nicht zum Verkauf. Es kann also jederzeit das Schlimmste eintreffen und die Familie müsste das Gelände verlassen.

Es ist für die Familie wichtig, das Tierheim auf einem "eigenen" Stück Land führen zu können. Da die Stadt Kaposvar leider keine grosse Hilfe ist, haben wir uns auch betreffend "neues Gelände" umgesehen. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Wir haben dem Tierheim noch Spendengelder in Höhe von ca. CHF 330.00 für Futterkauf zur Verfügung gestellt. Wir konnten sehr viel abklären und wünschen uns jetzt nichts mehr, als dass wir unsere Pläne in die Tat umsetzen können. Es wird in der nächsten Zeit vieles geplant und besprochen werden. Wir werden Sie laufend informieren.

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